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04.12.2011
Wonach streben wir als Christ in der Gemeinde? Was steht für uns sonntags morgens im Mittelpunkt?
Ist unsere eigene Erbauung oder sogar ein egoistischer Nutzen unser Ziel oder die Ehre Gottes?
Pastor Jason Stover erklärt anhand des 14. Kapitels des 1. Korintherbriefes den sorgsamen und vernünftigen Umgang mit den Gaben des Heiligen Geistes.
Die Frage nach dem Willen Gottes für Seine uns gegebenen Gaben beantwortet sich am einfachsten mit der Frage nach unserem Streben, nach dem „was wollen wir erreichen?“.
Gott gibt uns durch Seinen Geist verschiedene Gaben. Das Zungengebet, die Auslegung davon und die Krankenheilung sind die drei zentralen, die sichtbaren Gaben. Daneben gibt es dann auch noch einige andere, Gebet zum Beispiel, die Pastor Jason Stover in seiner Auslegung des o.g. Bibeltextes am Rand erwähnt.
Um diese drei zentralen Dinge geht es also und darum, ob der Gottesdienst in der Gemeinde immer der richtige Ort ist, um sie in den Vordergrund zu stellen. Das Kapitel vor unserem Text heute, also das 13. Kapitel aus dem 1. Korintherbrief hat die Liebe als Thema. Dort schreibt Paulus, dass keine Gabe brauchbar ist, wenn nicht die Liebe das Maß aller Dinge dafür ist. Gottes Reich und unsere Mit-Menschen sollen immer unsere Blickrichtung sein. Der Nutzen für die ganze Gemeinde und für das Reich unseres Gottes muss im Gottesdienst also immer im Vordergrund für mich stehen. Folgerichtig schreibt Paulus dann auch, das prophetisches Reden, mit dem unsere Geschwister oder auch Gottesdienst-Gäste erbaut werden, die wichtigste Gabe für den Gebrauch in unseren Gottesdiensten ist.
Was das Beten in unbekannten Sprachen aber keinesfalls abwertet. Aber Gottes Wort erklärt uns klar, dass diese Gabe zur eigenen Erbauung und zur Begegnung mit Gott im privaten, geschützten Raum gedacht ist. Die „Stille Zeit“ oder auch ein Hauskreis sind dann genau die richtige Umgebung für das Zungengebet. Es sei denn, so die Bibel, dass das Zungenreden im Gottesdienst auch übersetzt und somit für andere Teilnehmer verständlich wird. Denn darum geht es ja, dass alle Besucher und Geschwister eine intensive Begegnung mit Gott erfahren – und nicht nur ich selbst.
Wie wichtig ist unsere von Gott geschenkte Vernunft dabei?
Und warum erleben wir so wenig Krankenheilungen in unseren Gemeinden?
Hören Sie hierzu die Predigt „der richtige Umgang mit den Gaben des Heiligen Geistes“ hier nach......
mr
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